Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs.
Sie kam 1585 aus Südamerika. Ihre Entdecker waren Columbus sowie Sir Francis Raleigh. Der Preußenkönig Friedrich II machte sie Mitte des 18. Jahrhunderts zum unverzichtbaren Volksnahrungsmittel der Deutschen. In Frankreich hielt die Kartoffel auch um 1850 Einzug am französischen Hof unter dem Namen "Pomme de terre de chateau". Die Kartoffel ist kalorienarm und eines der gesündesten Nahrungsmittel der Welt.
Reich an Vitaminen und Mineralstoffen beherbergt sie:
• Vitamin C, B1 und B2
• biologisch hochwertiges Eiweiß
• Kohlenhydrate, Calcium, Magnesium
• Eisen, Kalium |
Soll der menschliche Organismus alle Vitamine und Mineralstoffe erhalten, bzw. aufnehmen, so verzehrt man die Kartoffel am besten mit der Schale. Weltweit gibt es über 1.000 verschiedene Kartoffelsorten - allein in Deutschland zählt man z.Z. gut 100 Sorten.
Nach ihrem Kochverhalten gibt es festkochende, vorwiegend festkochende sowie mehlig kochende Kartoffeln.
Festkochend: geeignet für Salate und Bratkartoffeln
Vorwiegendfestkochend: geeignet für Pell-/Salzkartoffeln, Puffer und Rösti
Mehligkochend: geeignet für Folienkartoffel, Pürees, Suppen, Eintöpfe und Klöße.
Sorten (POMME DE TERRE): Lindan, Sieglinde, Grata, Agria, Quarta, Likaria, Irmgard, La Ratte sowie Bataten (Süßkartoffeln aus Südamerika)
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